Neue Studie der Forschergruppe Diabetes in München:

Erkranken Frauen während ihrer Schwangerschaft an einem Insulin pflichtigen Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes), beträgt das Risiko für sie 61 Prozent, in den ersten drei Jahren nach der Geburt einen Typ 2 Diabetes mellitus zu entwickeln. Hier möchte PINGUIN eingreifen. mehr...
Neben der BABYDIAB Studie, der weltweit größten Untersuchung zur Entstehung des Typ 1 Diabetes mellitus, befasst sich das Institut für Diabetesforschung seit 1989 auch mit den Ursachen und neuen Behandlungsmöglichkeiten bei Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). mehr...
Teilnehmerinnen der PINGUIN Studie haben bereits Erfahrungen damit gemacht, was es bedeutet, an Diabetes zu erkranken. Sie haben einen Schwangerschaftsdiabetes hinter sich und mussten täglich Insulin spritzen, bis sich ihre Stoffwechsellage nach der Geburt wieder normalisiert hatte. Das Institut für Diabetesforschung fragte eine der ersten Teilnehmerinnen, warum sie bei PINGUIN mitmacht. mehr...
61 von 100 Frauen mit Insulin pflichtigem Schwangerschaftsdiabetes erkranken innerhalb von drei Jahren nach der Entbindung an einem Typ 2 Diabetes mellitus. Deshalb führt die Forschergruppe Diabetes unter der Leitung von Prof. Anette-Gabriele Ziegler eine postpartale Intervention bei Gestationsdiabetikerinnen unter Insulintherapie durch - die PINGUIN Studie. PINGUIN ist eine randomisierte, Placebo-kontrollierte, doppelblinde Interventionsstudie. Sie soll die Entwicklung zum Typ 2 Diabetes verhindern. mehr...
Die ersten Probandinnen der PINGUIN (Postpartale Intervention bei Gestationsdiabetikerinnen unter Insulintherapie) Studie haben Ihre halbjährige Untersuchung bereits durchlaufen. Ziel ist es, mit innovativen Behandlungsmethoden einen erneuten Diabetes nach einem Schwangerschaftsdiabetes zu verhindern oder zu verzögern. Die Untersuchungen werden gut angenommen und die Studienmedikation zeigte sich bei den Studienteilnehmerinnen als sehr gut verträglich. mehr...
Das Institut für Diabetesforschung der Forschergruppe Diabetes e.V. am Helmholtz Zentrum München verlängert die Möglichkeit, an der Diabetes- Präventionsstudie PINGUIN (Postpartale Intervention bei Gestationsdiabetikerinnen unter Insulintherapie) teilzunehmen bis zum Jahresende 2010! Ziel ist es, mit Ernährungsberatung, Lebensstilintervention und dem Medikament Vildagliptin ein Wiederkehren des Diabetes nach einem Schwangerschaftsdiabetes, auch Gestationsdiabetes genannt, zu verhindern oder zu verzögern. mehr...
Frühere Studien haben gezeigt, dass 61 Prozent aller Frauen mit einem Insulin pflichtigen Schwangerschaftsdiabetes innerhalb der nächsten drei Jahre nach Entbindung eines Kindes einen Typ-2-Diabetes entwickeln. Um einen möglichen Ausbruch der Erkrankung zu verhindern oder zu verzögern, widmen sich seit 2008 Wissenschaftler und Ärzte der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München der Interventionsstudie PINGUIN (Postpartale Intervention bei Gestationsdiabetikerinnen unter Insulintherapie). mehr...
Betazellen sind Insulin produzierende Zellen. Insulin ist notwendig, um den Zuckerhaushalt im Körper zu regulieren. Funktioniert diese Regulation nicht, liegt die Erkrankung Diabetes vor. Untersuchungen im Tiermodell zeigten, dass der Wirkstoff Vildagliptin die Betazellmasse vermehrt. Auch die PINGUIN-Studie setzt auf den Wirkstoff Vildagliptin. Bei PINGUIN (Postpartale Intervention bei Gestationsdiabetikerinnen unter Insulintherapie) bekommen Insulin pflichtige Schwangerschaftsdiabetikerinnen zur Vorbeugung von Typ-2-Diabetes Vildagliptin oder Placebo. mehr...
Drucken Sie sich hier den Informationsflyer zur PINGUIN Studie aus.
Drucken Sie sich hier die Kurzinformation für Patientinnen
und hier die Kurzinformation für Ärzte aus.
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Laden Sie sich hier die Abbildung "Risiko eines Diabetes für Schwangerschaftsdiabetikerinnen nach Entbindung" herunter.
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